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 Freiwillige Feuerwehr Heikendorf

Die Fachgruppe Abschnittsführungsstelle organisiert und plant das Einrichten und Betreiben einer Abschnittsführungsstelle im Haus der Sicherheit für das Amt Schrevenborn. Das Personal besteht aus den Wehrführern der Feuerwehren des Amtes Schrevenborn und zusätzlich benanntes Führungsunterstützungspersonal aus den Wehren.

 

Erklärung Abschnittsführungsstelle

Größere Schadenslagen, wie sie zum Beispiel nach Stürmen, starken Regen- und Schneefällen und bei Überflutungen vorkommen, können die Feuerwehren im Landkreis vor gewisse Probleme stellen. Durch eine Vielzahl von Einsätzen in kürzester Zeit kann es zu einer Überlastung der Integrierten Regionalleitstelle Mitte (IRLS Mitte) in Kiel und der Kommunikationsstruktur kommen. Auch das Telefon- und Handynetz könnte stellenweise oder sogar ganz ausfallen. Um den dann entstehenden Führungsproblemen vorzubeugen und im Ernstfall eine schnelle und qualifizierte Hilfe für die betroffene Bevölkerung zu gewährleisten, hat man sich zur Einrichtung sogenannter „Abschnittsführungsstellen“ entschieden.

Diese sind über den gesamten Landkreis verteilt, genauer gesagt ist für jedes Amt im Kreis Plön eine solche Stelle eingerichtet bzw. benannt worden. Mit diesen, im Voraus festgelegten Führungsstellen soll folgendes erreicht werden:

  • Entlastung der IRLS Mitte im Bereich der Disponierung von Einsatzkräften in den Schadensgebieten
  • Einheitliche Arbeitsweise um bei großen Schadenslagen eine einwandfreie Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Abschnittsführungsstellen zu gewährleisten.
  • Nutzung verschiedener Kommunikationswege wie z. B. Telefon, Telefax, Email oder Meldern, um den Funkverkehrskreis zu entlasten.
  • Massive Einschränkung des Funkverkehres zur Abarbeitung von Einsätzen höherer Priorität (Feuer, Menschenleben in Gefahr, Rettungsdienst).
  • Nach Weisung, Nutzung von verschiedenen digitalen BOS-Kanälen.

Die Abschnittsführungsstelle wird entweder durch die IRLS Mitte alarmiert oder auf Weisung des Gemeindewehrführers Heikendorf besetzt.

Nachdem die Abschnittsführungsstelle (AFüSt) die Einsatzbereitschaft hergestellt hat, werden sämtliche Einsätze im Amtsgebiet Schrevenborn von der IRLS Mitte direkt an die AFüSt und nicht mehr an die einzelnen Feuerwehren gemeldet. Die ankommenden Einsätze werden gesichtet, priorisiert und an die örtliche Feuerwehr per Fax, Telefon oder Email weitergegeben.

 

01.11.2015 | Umsetzung der Anforderungen

Das Prinzip der Abschnittsführungsstellen, das viele Feuerwehren in Deutschland schon lange umgesetzt haben, hat der Kreis Plön erst im Jahr 2015 genauer spezifiert. Zur Zeit werden die gestellten Anforderungen nach und nach umgesetzt. Die Ausstattung der Räume und auch die Informations- und Kommunikationstechnik im Haus der Sicherheit werden weiter für den Betrieb der Abschnittsführungsstelle optimiert.

 

11.01.2016 | Anforderungen teilweise erfüllt

Der Besprechungsraum dient dem Führungspersonal zum Sichten und Priorisieren der Einsätze. Abschließend wird ein Einsatzauftrag für die jeweilige örtliche Feuerwehr generiert. Zur Arbeitsunterstützung wurde die Ausstattung des Raumes verbessert:
- langes Whiteboard
- PC mit Monitor und Beamer
- Telefon
- verschiedene topografische Karten der Gemeinden und des Amtes
- Magnettafeln
- umfangreiches Büromaterial

Der angrenzende Funkraum hat die Aufgabe die Einsatzaufträge aus dem Besprechungsraum entweder per Telefon, Fax oder Email an die örtlichen Wehren weiterzuleiten. Ausserdem übernimmt das Personal dort die ein- und ausgehende Kommunikation und dokumentiert die Meldungen.
Um diese Aufgaben zu erfüllen, steht dem Führungsunterstützungspersonal im Funkraum umfangreiche Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) zur Seite. Diese erfüllte schon im Vorfeld teilweise die Anforderungen einer Abschnittsführungsstelle.
Hier sind zwei Festnetztelefone, ein Festeinbau Mobilfunktelefon, ein Festeinbau 4 Meter Band und zwei Faxgeräte (eins davon versendet eingehende Faxe per Email) vorhanden. Weiterhin stehen zwei Drucker, sowie ein PC mit zwei Monitoren zur Verfügung. Eine Absicherung erfolgt über eine USV (unterbrechungsfreie Spannungsversorgung), die im Falle eines Stromausfalles die Kommunikationstechnik zeitlich begrenzt weiter versorgt.

Um die Anforderungen komplett zu erfüllen, bedarf es noch weiterer IuK- Technik. Im Zuge der Optimierung ist ein zusätzlicher Internetanschluss geplant. Auf Grundlage des weiteren Anschlusses werden dann auch zusätzliche Festnetzleitungen, sowie Mobilfunkanschlüsse verfügbar. Auch die Umrüstung auf Digitalfunk ist im Zulauf. Um bei längeren Stromausfällen weiter arbeiten zu können, ist die Anschaffung eines Stromerzeugeraggregates geplant. Ein Anschluss am Haus der Sicherheit für externe Einspeisung ist vorhanden.

19.01.2016 | Erster Probealarm der Abschnittsführungsstelle (AFüSt)

An diesem Dienstag fand zum ersten Mal eine Probealarmierung der AFüSt statt. Bei der Alarmierung wurde der Alarmempfang auf den digitalen Meldeempfängern des eingeteilten Personals getestet. Weiterhin sendete die Leitstelle Mitte (IRLS Mitte) mehrere Testfaxe an die Abschnittsführungsstelle. Damit konnte auch das Versenden der eingehenden Faxe per Email getestet werden.

 

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(jb)

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