Freiwillige Feuerwehr Heikendorf

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Feuerstätten regelmäßig prüfen lassen

Verstopfte Abluftrohre oder technische Defekte bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen können eine lebensbedrohende CO-Konzentration in der Raumluft bewirken. Das unsichtbare, farb- und geruchslose Gas kann zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und bis hin zum Tod führen.

Kohlenmonoxid-Melder schützen Ihre Gesundheit!

Vor einer CO-Vergiftung gibt es nur einen wirksamen Schutz: Kohlenmonoxid-Warngeräte. Denn selbst, wenn alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden: eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht. Außerdem kann die Gefahrenquelle auch außerhalb der eigenen Wohnung liegen, denn CO durchdringt ungehindert auch Wände und Decken. Der Kohlenmonoxid-Melder (auch Kohlenmonoxidwarnmelder oder umgangssprachlich CO-Melder oder CO-Alarm genannt) ist daher die einzige Möglichkeit, gesundheitsgefährdende Kohlenmonoxidkonzentrationen in der Raumluft zu erkennen. Nur dann können Sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Wo sollen Kohlenmonoxid-Melder installiert werden?
In jeden Raum mit „brennstoffbetrieben“ Geräten wie Gastherme, Ölheizung oder Kamin gehört ein Kohlenmonoxid-Melder, um eine erhöhte Konzentration des gefährlichen Atemgifts frühzeitig zu erkennen. Außerdem sollten die Warnmelder in Räumen installiert werden, in denen sich Personen längere Zeit aufhalten (Wohnzimmer, Schlafzimmer). Je nachdem, ob sich im Raum eine Verbrennungseinrichtung befindet oder nicht, gelten unterschiedliche Empfehlungen für die Montage.   

Bitte beachten Sie beim Kauf:
Kaufen Sie nur Kohlenmonoxid-Melder, die vom einem anerkannten Prüfinstitut nach DIN EN 50291 Teil 1 geprüft und zertifiziert worden sind. So können Sie sicher sein, dass Ihr CO-Melder korrekt funktioniert und Sie rechtzeitig bei CO-Gefahr gewarnt werden. Wenn Sie Ihren Kohlenmonoxid-Melder im Campingwagen, Boot etc. einsetzen wollen, achten Sie auf die Zusatzprüfungen gemäß DIN EN 50291 Teil 2.

Wichtig zu wissen:
Kohlenmonoxid-Melder sind kein Ersatz für Rauchwarnmelder! Sie dienen nicht der Erkennung von Brandrauch und dürfen daher nicht anstelle von Rauchwarnmeldern zur frühzeitigen Warnung vor Wohnungsbränden eingesetzt werden. Kohlenmonoxid-Melder warnen ausschließlich vor CO. Für andere Gase wie Methan, Butan oder Propan gibt es spezielle Gasmelder.

 

Quelle: https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/
(jb)

 

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Am frühen Freitagmorgen gegen vier Uhr alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle Mitte die Freiwillige Feuerwehr Neuheikendorf mit dem Stichwort „Feuer“ zu einer Halle im Ortsteil Neuheikendorf. In der Halle, die direkt an die Bundesstraße 502 angrenzt, lagerten mehrere Boote und Anhänger.

Bei der ersten Erkundung schlugen aus einem Boot Flammen und das Feuer hatte schon auf die Dachkonstruktion übergegriffen. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz begannen unter Vornahme von zwei C-Rohren die Brandbekämpfung im Inneren der Halle. Gleichzeitig wurde die Freiwillige Feuerwehr Altheikendorf nachalarmiert.

Zeitaufwändig gestaltete sich die Löschwasserversorgung: Der nächste Unterflurhydrant war ca. 600 Meter entfernt. Aufgrund der großen Entfernung musste eine Pumpe zur Verstärkung eingesetzt werden. Zusätzlich legten die Einsatzkräfte eine weitere B-Leitung und pumpten Löschwasser aus dem ca. 700 Meter entfernten Feuerlöschteich an die Einsatzstelle.
Im weiteren Einsatzverlauf konnte das Feuer effektiv mit dem Wenderohr der Drehleiter von oben bekämpft werden, indem der Drehleiterkorb in die Halle über das Boot gefahren wurde.

Gegen 6:30 Uhr war das Feuer aus und mit der Wärmebildkamera zeichneten sich noch mehrere Glutnester auf dem Boot ab, die mit dem Einsatz von Schaum erstickt wurden.  Um 10 Uhr verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle und rückten wieder ein.
Zur Brandursache sowie Schadenhöhe können feuerwehrseitig keine Angaben gemacht werden, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Vor Ort waren 46 Einsatzkräfte der beiden Ortsfeuerwehren Altheikendorf und Neuheikendorf mit insgesamt zehn Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen, sowie die Polizei mit einem Funkstreifenwagen. Sieben Trupps wurden unter schwerem Atemschutz im Innenangriff benötigt. Insgesamt waren 65 B- und 20 C-Schläuche an der Einsatzstelle in Gebrauch, die durch die alarmierte Feuerwehrtechnische Zentrale aus Preetz noch vor Ort bzw. am Feuerwehrhaus getauscht wurden.

 

(jb)

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Wie wirkt Kohlenmonoxid auf den Körper?

Kohlenmonoxid (CO) verdrängt den Sauerstoff im Blut und in der Muskulatur. Die lebenswichtige Versorgung von Organen und dem besonders auf die Sauerstoffversorgung angewiesenen Gehirn ist dadurch blockiert. Es entsteht je nach CO-Konzentration ein schleichender oder auch akuter Sauerstoffmangel an Herz, Gehirn und Organen.

Bei einem Sauerstoffmangel reagiert der Körper auf zwei Arten:

a. Die Produktion der roten Blutkörperchen wird erhöht, um mehr Sauerstoff im Blut zur Verfügung zu stellen. Dadurch steigt der „Hämatokrit“, d.h. der prozentuale Anteil der Blutzellen im Blut steigt im Verhältnis zum flüssigen Blutplasma, das Blut wird zäh- und dickflüssiger.

b. Gleichzeitig versucht der Körper mit einer höheren Herzmuskelfrequenz, das Blut schneller durch den Körper zu befördern. Das Ergebnis sind, je nachdem wie lange die Belastung anhält, die oben gezeigten Symptome.

 

Was passiert im Körper?

Sauerstoff (O2) als auch Kohlenmonoxid (CO) werden über Mund und Nase eingeatmet. So gelangen sie in die Lunge und damit in die Lungenbläschen. Dort findet der Gasaustausch statt, der frischen Sauerstoff (O2) über das Blut zu den Organen transportiert und „verbrauchten Sauerstoff“ in Form von Kohlendioxid (CO2) wieder aus den Zellen abtransportiert.

Im Blut befinden sich die roten Blutkörperchen mit dem eisenhaltigen Hämoglobin. Sauerstoff und Eisen verbinden sich sehr gut. Kohlenmonoxid hat jedoch eine 300 mal so starke Bindung an das Hämoglobin im Blut wie Sauerstoff. Kohlenmonoxid blockiert daher am Hämoglobin den Sauerstoff, so dass die roten Blutkörperchen keinen Sauerstoff mehr in die Organe transportieren können. Bei hoher CO-Konzentration in der Raumluft oder geringen Dosen über einen langen Zeitraum droht der Gehirntod und Tod durch Ersticken.

 

Quelle: https://www.co-macht-ko.de/kohlenmonoxid-vergiftung/

(jb)

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Gefahrenquellen:
 
- Kamin und Ofen
Bei der Verbrennung von Holz entsteht giftiges Kohlenmonoxid. Lassen Sie Ihren Kamin vom Fachmann installieren. Schornstein und Abluftrohe müssen regelmäßig vom Schornsteinfeger geprüft und gewartet werden.

- Heizungsanlage
Verstopfte oder undichte Abluftrohre bei Heizungsanlagen können Ursache einer Kohlenmonoxidvergiftung sein.

- Blockierte Abluft
Ein verstopfter Schornstein durch ein Vogelnest (z.B. von Dohlen), ein Wespennest oder eine im Sturm abgelöste Dachpappe können lebensgefährlich sein. Auch bei sommerlichen Hochdruckphasen oder Inversionswetterlagen kann ein Rückstau im Schornstein entstehen, der das Abziehen der Verbrennungsgase verhindert.

- Holzkohlegrill im Haus
Holzkohlegrills, Gasgrills oder Heizpilze sind eine tödliche Gefahr in geschlossenen Räumen. Holen Sie diese nach der Benutzung auf Balkon oder Terrasse auf gar keinen Fall nach drinnen!

- Gasherd
Überall dort, wo Gas in einer offenen Flamme verbrannt wird, kann ein technischer Defekt zu erhöhten CO-Konzentrationen führen.

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Im Rahmen einer bundesweiten Aufklärungsaktion in dieser Woche schließen wir uns an und möchten auf die Gefahren von CO hinweisen:


Symptome richtig einschätzen

Da die Symptome einer Kohlenmonoxid-Vergiftung nicht sehr eindeutig sind, können diese ohne den Alarm eines Kohlenmonoxid-Melders im Haus (oder durch ein Warngerät des herbeigerufenen Rettungsdienstes) selten z.B. vom Hausarzt richtig diagnostostiziert werden. Die einzig aussagefähige Untersuchung bei Verdacht auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ist die Blutgasanalyse im Krankenhaus. Um diesen Verdacht weiter einzugrenzen, stellen Sie sich folgende Fragen:

Haben Sie einige oder mehrere der folgenden Symptome: Sehstörungen, Schwindel, Schläfrigkeit, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schüttelfrost, Übelkeit bis hin zu Erbrechen?

Achten Sie unbedingt auf folgende Zusammenhänge, die auf eine Kohlenmonoxid-Vergiftung hinweisen:

    - Tauchen die Beschwerden hauptsächlich auf, wenn Sie entweder in Ihrer Wohnung oder an Ihrem Arbeitsplatz sind und nehmen deutlich ab, wenn Sie dieses Ort wieder verlassen?

   -  Werden Sie morgens nach der Nachtruhe mit den Beschwerden wach und nehmen diese ab, wenn Sie zur Arbeit oder außer Haus gehen?

    - Sind Sie im Badezimmer mit einer Gastherme bewusstlos geworden oder haben sich Ihre Beschwerden während des Aufenthaltes im Badezimmer sehr verschlechtert?

    - Können Sie eine Zusammenhang zwischen der Kaminbenutzung und Ihren Beschwerden feststellen?

    - Sind die Probleme erst entstanden, als bei Ihnen neue und dichtere Fenster und Türen eingebaut wurden?

    - Haben Sie vor kurzem einen noch glimmenden Holzkohlegrill ins Haus gestellt oder verstärkt Shisha-Pfeife geraucht, vielleicht zu mehreren?

 

Quelle: https://www.co-macht-ko.de/kohlenmonoxid-vergiftung/

(jb)

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