Freiwillige Feuerwehr Heikendorf

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Der Notruf 112 läuft in der Integrierten Rettungsleitstelle Mitte in Kiel auf. Die Leitstelle Mitte koordiniert die Einsätze für Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie in der Landeshauptstadt Kiel.

Der Disponent fragt die wichtigsten Informationen ab und entscheidet dann mit Unterstützung einer Software welche Einsatzmittel für diesen Einsatz sinnvoll sind.

Jedes aktive Mitglied der Heikendorfer Feuerwehr ist mit einem Digitalen Meldeempfänger (DME) ausgestattet. Über verschiedene Codierungen können so die Einsatzkräfte je nach Lage alarmiert werden. Es können die Gemeindewehrführung oder Ortswehrführung, einzelne Gruppen, eine Ortswehr oder auch alle Einsatzkräfte in Heikendorf alarmiert werden. Für Spezialaufgaben gibt es noch Codierungen für die Drehleitermaschinisten, Wasserrettung, Atemschutzgeräteträger und Abschnittsführungsstelle.

Zusätzlich verfügen unsere Mitglieder über eine App auf dem privaten Smartphone. Dort sehen sie ebenfalls die Einsatzinformationen mit der Möglichkeit einer Rückmeldefunktion. Die Einsatzkraft kann somit eine Teilnahme am Einsatz zu- bzw. absagen. Weiterhin dient die App als digitaler Dienstplan und um Informationen an die Mitglieder zu verteilen.

Nach der Alarmierung begeben sich unsere Kameradinnen und Kameraden auf dem schnellsten Weg zum jeweiligen Feuerwehrhaus. Das kann z.B. von zu Hause, vom Einkaufen oder von der Arbeit sein. Je nach Einsatzstichwort rückt dann mindestens eine Staffel (bestehend aus sechs Personen) zum Einsatzort aus.

Tagsüber ist es sehr schwierig überhaupt sechs Feuerwehrmitglieder pro Ortswehr zu bekommen. Aus diesem Grunde ist die Leitstelle Mitte immer gezwungen weitere Feuerwehren aus den Nachbarorten zu alarmieren, die natürlich aber auch eine längere Anfahrt haben. Dadurch ist die Sicherheit der Heikendorfer Bevölkerung nicht auf dem Stand, den wir uns wünschen.

(jb)

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Letzten Mittwoch, 24.02.2021 stand Atemschutzweiterbildung auf dem Dienstplan. Die Geräteträger der Ortswehr Altheikendorf trafen sich im Stinnespark. Neben einer Belastungsübung stand auch die Kommunikation des Maskensystems im Vordergrund.

Hier geht es zum kompletten Bericht mit Bildern.

 

 

 

(jb)

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Am vergangenen Sonnabend, 20.02.2021 fand die Amtsübergabe bei der Jugendfeuerwehr Heikendorf statt.

Per Briefwahl am 05.02.2021 von den Mitgliedern gewählt, übernahm Daniel Braatz das Amt des Jugendfeuerwehrwartes von Nils Büchner. Ein kurzer Rückblick: Nils startete schon direkt nach seiner eigenen Jugendfeuerwehrzeit (Beginn 1999) im Februar 2006 als Ausbilder der Jugendfeuerwehr. Zwei Jahre später wählte ihn die Mitgliederversammlung zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart und ein Jahr später am 6. Februar 2009 zum Jugendfeuerwehrwart in Hauptfunktion. Nils konzentriert sich nun auf seine Aufgaben als Gruppenführer der Ortswehr Altheikendorf.

Daniel Braatz absolvierte seinen Jugendfeuerwehrdienst von 2005 bis 2013. Anschließend trat er in die Einsatzabteilung der Ortswehr Altheikendorf über. Seit 2019 engagiert sich Daniel bei der Jugendfeuerwehr als Ausbilder, so dass sein Gesicht bei den Kindern und Jugendlichen schon bekannt ist. Auch bei vielen Veranstaltungen und Sommerfreizeitfahrten war Daniel immer mit dabei.

Das Amt des stellvertetenden Jugendfeuerwehrwartes wird von Björn Wellm an Peter Lühr weitergegeben. Auch hier ein kleiner Rückblick: Björn kam im Jahr 1993 zur Jugendfeuerwehr,  1996 fand seine Überstellung in die Einsatzabteilung statt. Acht Jahre später stieß Björn als Ausbilder wieder zur Jugendfeuerwehr, wo er auch am 6. Februar 2009 zum stellvertrenden Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde. Björn bleibt in seiner Funktion als Schriftführung weiterhin im Ortswehrvorstand Altheikendorf tätig.

Peter Lühr ist seit 2016 Mitglied in der Ortswehr Altheikendorf. Für Peter wird die Jugendfeuerwehr eine neue spannende Aufgabe sein. Im Gegensatz zu den anderen drei kann er nicht auf eine eigene persönliche Jugendfeuerwehrzeit zurückblicken. Aber das ist auch überhaupt nicht nötig, denn Peter hat innerhalb der letzten fünf Jahre als Mitglied der Einsatzabteilung sein feuerwehrtechnisches Handwerk erlernt und vermittelt sein Wissen in seiner neuen Funktion als stellvertenden Jugendfeuerwehrwart nun an die Kinder und Jugendlichen.

Gerne hätten Nils und Björn noch das große 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr im Jahr 2020 gefeiert. Leider mussten fast alle Veranstaltungen, die monatelang geplant waren, aus bekannten Gründen abgesagt werden. Aufgrund der aktuellen Regelungen musste am Sonnabend auf eine offizielle Übergabe verzichtet werden. Der Gemeindewehrvorstand der Freiwilligen Feuerwehr Heikendorf bedankt sich bei Nils und Björn für ihre 12-jährige Amtszeit, in denen viele Jugendliche den Weg in die Einsatzabteilungen beider Ortsfeuerwehren gefunden haben, und wünscht ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg in der Freiwilligen Feuerwehr.

Der Gemeindewehrvorstand beglückwünscht Daniel und Peter zum neuem Amt und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehr mit den beiden Ortswehren. Für die beiden gilt es nun, sich auf die kommenden Jugendfeuerwehrdienste vorzubereiten, die hoffentlich in einigen Wochen wieder starten dürfen. Mit insgesamt 13 Jungen und drei Mädchen steht die Jugendfeuerwehr zur Zeit gut da. Interessenten sind immer gerne gesehen. Bei Fragen zur Jugendfeuerwehr steht Daniel Braatz unter der Rufnummer: 0152 58594160 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

(jb)

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Gestern nachmittag sind wir losgefahren und haben den sogenannten "Unterflurbetrieb" geübt.

Über die Drehleiter erreicht man nicht nur Einsatzstellen in der Höhe sondern auch in der Tiefe. Als Anwendungsbeispiele kann man "Eisrettung über Drehleiter" oder das Ausfahren der Leiter in ein Hafenbecken von der Kaimauer aus nennen. Mit Hilfe der Abstützzylinder und Unterlegklötzen kann das Fahrzeug in eine Schräglage gebracht werden. Im Gegensatz zum normalen Drehleiterbetrieb muss hier der Drehleitermaschinist besonders aufpassen, da nicht alle Sicherheitsmechanismen zur Verfügung stehen.

Jetzt wird es etwas technisch: Der negative Aufrichtewinkel beträgt, bedingt durch die Hebeinrichtung, maximal -12 Grad. Unter Verwendung von Unterlegklötzen ist es möglich mit einem negativen Aufrichtewinkel von -19 Grad aufzustellen.

(jb)

 
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Die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Besonders der Dammteich/Mühlenteich hat einen starken Abfluss, wo viel Bewegung im Wasser ist. Wir als Freiwillige Feuerwehr können auch keine Eisflächen freigeben.
 
 
Wir verweisen auf die Sicherheitshinweise vom Landesfeuerwehrverband:

Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden! Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

• Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.

• Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.

• Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

• Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.

• Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

• Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

• Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.

• Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

• Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel" mit Schnee abreiben.

• Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.
 
 
 
Foto: Archivbild 2010 - Übung Eisrettung Feuerlöschteich Neuheikendorf
 
(jb)
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