20210224 AH Atemschutztraining DSF8329

 

Letzten Mittwoch, 24.02.2021 stand Atemschutzweiterbildung auf dem Dienstplan. Die Geräteträger der Ortswehr Altheikendorf trafen sich im Stinnespark. Neben einer Belastungsübung stand auch die Kommunikation des Maskensystems im Vordergrund.

Hier geht es zum kompletten Bericht mit Bildern.

 

 

 

(jb)

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Am vergangenen Sonnabend, 20.02.2021 fand die Amtsübergabe bei der Jugendfeuerwehr Heikendorf statt.

Per Briefwahl am 05.02.2021 von den Mitgliedern gewählt, übernahm Daniel Braatz das Amt des Jugendfeuerwehrwartes von Nils Büchner. Ein kurzer Rückblick: Nils startete schon direkt nach seiner eigenen Jugendfeuerwehrzeit (Beginn 1999) im Februar 2006 als Ausbilder der Jugendfeuerwehr. Zwei Jahre später wählte ihn die Mitgliederversammlung zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart und ein Jahr später am 6. Februar 2009 zum Jugendfeuerwehrwart in Hauptfunktion. Nils konzentriert sich nun auf seine Aufgaben als Gruppenführer der Ortswehr Altheikendorf.

Daniel Braatz absolvierte seinen Jugendfeuerwehrdienst von 2005 bis 2013. Anschließend trat er in die Einsatzabteilung der Ortswehr Altheikendorf über. Seit 2019 engagiert sich Daniel bei der Jugendfeuerwehr als Ausbilder, so dass sein Gesicht bei den Kindern und Jugendlichen schon bekannt ist. Auch bei vielen Veranstaltungen und Sommerfreizeitfahrten war Daniel immer mit dabei.

Das Amt des stellvertetenden Jugendfeuerwehrwartes wird von Björn Wellm an Peter Lühr weitergegeben. Auch hier ein kleiner Rückblick: Björn kam im Jahr 1993 zur Jugendfeuerwehr,  1996 fand seine Überstellung in die Einsatzabteilung statt. Acht Jahre später stieß Björn als Ausbilder wieder zur Jugendfeuerwehr, wo er auch am 6. Februar 2009 zum stellvertrenden Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde. Björn bleibt in seiner Funktion als Schriftführung weiterhin im Ortswehrvorstand Altheikendorf tätig.

Peter Lühr ist seit 2016 Mitglied in der Ortswehr Altheikendorf. Für Peter wird die Jugendfeuerwehr eine neue spannende Aufgabe sein. Im Gegensatz zu den anderen drei kann er nicht auf eine eigene persönliche Jugendfeuerwehrzeit zurückblicken. Aber das ist auch überhaupt nicht nötig, denn Peter hat innerhalb der letzten fünf Jahre als Mitglied der Einsatzabteilung sein feuerwehrtechnisches Handwerk erlernt und vermittelt sein Wissen in seiner neuen Funktion als stellvertenden Jugendfeuerwehrwart nun an die Kinder und Jugendlichen.

Gerne hätten Nils und Björn noch das große 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr im Jahr 2020 gefeiert. Leider mussten fast alle Veranstaltungen, die monatelang geplant waren, aus bekannten Gründen abgesagt werden. Aufgrund der aktuellen Regelungen musste am Sonnabend auf eine offizielle Übergabe verzichtet werden. Der Gemeindewehrvorstand der Freiwilligen Feuerwehr Heikendorf bedankt sich bei Nils und Björn für ihre 12-jährige Amtszeit, in denen viele Jugendliche den Weg in die Einsatzabteilungen beider Ortsfeuerwehren gefunden haben, und wünscht ihnen weiterhin alles Gute und viel Erfolg in der Freiwilligen Feuerwehr.

Der Gemeindewehrvorstand beglückwünscht Daniel und Peter zum neuem Amt und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehr mit den beiden Ortswehren. Für die beiden gilt es nun, sich auf die kommenden Jugendfeuerwehrdienste vorzubereiten, die hoffentlich in einigen Wochen wieder starten dürfen. Mit insgesamt 13 Jungen und drei Mädchen steht die Jugendfeuerwehr zur Zeit gut da. Interessenten sind immer gerne gesehen. Bei Fragen zur Jugendfeuerwehr steht Daniel Braatz unter der Rufnummer: 0152 58594160 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

(jb)

 
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Die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Besonders der Dammteich/Mühlenteich hat einen starken Abfluss, wo viel Bewegung im Wasser ist. Wir als Freiwillige Feuerwehr können auch keine Eisflächen freigeben.
 
 
Wir verweisen auf die Sicherheitshinweise vom Landesfeuerwehrverband:

Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden! Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

• Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.

• Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.

• Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

• Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.

• Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

• Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

• Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.

• Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

• Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel" mit Schnee abreiben.

• Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.
 
 
 
Foto: Archivbild 2010 - Übung Eisrettung Feuerlöschteich Neuheikendorf
 
(jb)

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Gestern nachmittag sind wir losgefahren und haben den sogenannten "Unterflurbetrieb" geübt.

Über die Drehleiter erreicht man nicht nur Einsatzstellen in der Höhe sondern auch in der Tiefe. Als Anwendungsbeispiele kann man "Eisrettung über Drehleiter" oder das Ausfahren der Leiter in ein Hafenbecken von der Kaimauer aus nennen. Mit Hilfe der Abstützzylinder und Unterlegklötzen kann das Fahrzeug in eine Schräglage gebracht werden. Im Gegensatz zum normalen Drehleiterbetrieb muss hier der Drehleitermaschinist besonders aufpassen, da nicht alle Sicherheitsmechanismen zur Verfügung stehen.

Jetzt wird es etwas technisch: Der negative Aufrichtewinkel beträgt, bedingt durch die Hebeinrichtung, maximal -12 Grad. Unter Verwendung von Unterlegklötzen ist es möglich mit einem negativen Aufrichtewinkel von -19 Grad aufzustellen.

(jb)

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Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Jedoch wissen bislang nur knapp 50 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt.
 
- Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen, sofern das Reisen erlaubt ist, immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
 
- Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert.
 
- Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist kostenlos
 
- Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.
 
 
+ + + Absetzen eines Notrufes + + +
 
- Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
 
- Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
 
- Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
 
- Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
 
- Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.