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Gestern nachmittag sind wir losgefahren und haben den sogenannten "Unterflurbetrieb" geübt.

Über die Drehleiter erreicht man nicht nur Einsatzstellen in der Höhe sondern auch in der Tiefe. Als Anwendungsbeispiele kann man "Eisrettung über Drehleiter" oder das Ausfahren der Leiter in ein Hafenbecken von der Kaimauer aus nennen. Mit Hilfe der Abstützzylinder und Unterlegklötzen kann das Fahrzeug in eine Schräglage gebracht werden. Im Gegensatz zum normalen Drehleiterbetrieb muss hier der Drehleitermaschinist besonders aufpassen, da nicht alle Sicherheitsmechanismen zur Verfügung stehen.

Jetzt wird es etwas technisch: Der negative Aufrichtewinkel beträgt, bedingt durch die Hebeinrichtung, maximal -12 Grad. Unter Verwendung von Unterlegklötzen ist es möglich mit einem negativen Aufrichtewinkel von -19 Grad aufzustellen.

(jb)

 
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Die Freiwillige Feuerwehr Heikendorf warnt vor dem Betreten der Eisflächen. Besonders der Dammteich/Mühlenteich hat einen starken Abfluss, wo viel Bewegung im Wasser ist. Wir als Freiwillige Feuerwehr können auch keine Eisflächen freigeben.
 
 
Wir verweisen auf die Sicherheitshinweise vom Landesfeuerwehrverband:

Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden! Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

• Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.

• Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis – bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.

• Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).

• Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.

• Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!

Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:

• Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.

• Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.

• Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.

• Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel" mit Schnee abreiben.

• Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.
 
 
 
Foto: Archivbild 2010 - Übung Eisrettung Feuerlöschteich Neuheikendorf
 
(jb)

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Am Sonntag, 07.02.2021 zog ein Sturmtief über weite Teile von Norddeutschland. Die Heikendorfer Ortswehren rückten unwetterbedingt insgesamt zu vier Einsätzen aus:

 

08:41 Uhr: Im Ortsteil Kitzeberg blockierte ein Baum die Straße Schönkamp. Der Baum wurde zersägt und zur Seite geräumt.

11:08 Uhr: In der Straße Teichtor lösten sich auf einem Grundstück große Teile von einem Gewächshaus. Das Gewächshaus wurde gesichert, um eine weitere Ablösung von Teilen zu verhindern.

11:59 Uhr: An einem Mehrfamilienhaus im Rührsbrook löste sich ein Schornstein vom Dach und drohte abzustürzen. Mit Hilfe der Drehleiter und Leinen sicherten die Einsatzkräfte den Schornstein.

15:02 Uhr: Ein Baum fiel auf ein altes, nicht mehr in Betrieb befindliches Toilettenhaus am Uferweg. Zwei Äste, die auf den Gehweg ragten, wurden entfernt und der Bereich mit Warnband markiert.


Im Einsatz waren die Ortswehren Altheikendorf und Neuheikendorf mit Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20, Löschgruppenfahrzeug LF 10, Tragkraftspritzenfahrzeug, Mehrzweckfahrzeug und die Drehleiter. Zu Spitzenzeiten waren 20 Einsatzkräfte gleichzeitig beschäftigt. Details zu den Einsätzen sind auf der Webseite ff-heikendorf.de in der Rubrik "Einsätze" zu finden.

 

Abschließend kam es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Ortsteil Altheikendorf. Um 02:05 Uhr alarmierte die Leitstelle Mitte beide Ortswehren. Ein Rauchmelder hatte in einem Flur im Erdgeschoß ausgelöst. Eine Kontrolle des Bereiches ergab keine Feststellungen, so dass die Brandmeldeanlage zurück gestellt wurde und alle Einsatzkräfte abrückten.

 

Quelle: Pressemitteilung

(jb)

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Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. Jedoch wissen bislang nur knapp 50 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt.
 
- Der Hintergrund: Die Europäer sind aus beruflichen oder privaten Gründen, sofern das Reisen erlaubt ist, immer häufiger in anderen Ländern der EU unterwegs, weshalb eine EU-weit einheitliche Notrufnummer sehr sinnvoll ist. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
 
- Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein. Seit Inkrafttreten dieser Vorschrift im Sommer 2009 hat sich das Aufkommen der „Spaß“-Anrufe in den Leitstellen enorm verringert.
 
- Die Kosten: Das Gespräch mit der Notrufnummer ist kostenlos
 
- Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.
 
 
+ + + Absetzen eines Notrufes + + +
 
- Was ist passiert? Abhängig davon, ob es sich um einen Unfall, ein Feuer oder eine sonstige technische Hilfeleistung handelt, werden unterschiedliche Fahrzeuge alarmiert – beim Müllcontainerbrand kommt die Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug, beim Handtaschenraub die Polizei im Streifenwagen.
 
- Wo ist es passiert? Hier ist nicht nur die möglichst genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer (wenn zutreffend) hilfreich, sondern auch der Ort, in dem der Notfall passiert ist. Häufig werden durch die Leitstellen große Gebiete bearbeitet, in dem es dann mehr als eine „Hauptstraße“ oder „Bahnhofsstraße“ gibt. Die Nennung des Ortes vermeidet, dass in mehreren Gemeinden Rettungskräfte alarmiert werden.
 
- Wie viele Verletzte/betroffene Personen sind es? Vom einzelnen Fußgänger bis zum vollbesetzten Schulbus – abhängig von der Anzahl der gefährdeten Menschen werden unterschiedlich viele Rettungsmittel benötigt. Wenn die Leitstelle dies bereits beim Notruf erfährt, kann sie zielgerecht alarmieren.
 
- Wer ruft an? Gerade, wenn eine Einsatzstelle beispielsweise beim außer Kontrolle geratenen Lagerfeuer im Wald schwer von außen zu finden ist, ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn die Leitstelle den Anrufer nochmals kontaktieren kann.
 
- Warten auf Rückfragen? Aufregung und Anspannung sind normal – schließlich wählt man nicht jeden Tag den Notruf! Falls man nun in der Hektik eine wichtige Angabe vergessen hat, werden die routinierten Leitstellenmitarbeiter dies abfragen. Daher sollte man nie als erster auflegen, sondern warten, bis die Notrufstelle erklärt hat, dass sie alle Informationen hat.
 
 

Heute gibt es von uns einen kombinierten Beitrag, da gerade drei Themen bei uns anliegen:

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1.
Die Ortswehr Altheikendorf hätte heute am 5. Februar die Jahreshauptversammlung durchgeführt. Aus bekannten Gründen wählten die Kameradinnen und Kameraden per Brief. Der Wahlausschus hat die Wahlurne geöffnet und die Stimmen ausgezählt.
Wir gratulieren Daniel Braatz zum Amt des Jugendfeuerwehrwartes. Auch gehen unsere Glückwünsche an Peter Lühr, der zum stv. Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde. Wir wünschen dem neuen Team alles Gute und viel Erfolg bei der Jugendfeuerwehr Heikendorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

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2.
Am gestrigen Donnerstag fand die zweite Ausgabe der Online Dienste bei der Ortswehr Altheikendorf statt. In zwei Gruppen (Teilung der Videokonferenz in zwei Räume) fanden die Themen "Pumpen" und "Vorstellung Tablet LF 20" statt. Unser Gruppenführer Nils erklärte den Teilnehmern die Bedienung und Funktion der verschiedenen Pumpen. Von den fest verbauten Pumpen in den beiden Löschgruppenfahrzeugen ging es über die elektrischen Tauchpumpen bis hin zur Tragkraftspritze oder die neue Bezeichnung PFPN (Portable Feuerlöschpumpe Normaldruck, Portable Fire Pump Normal Pressure). IMG 20210205 120051
Nach einem "Gruppenwechsel" erläuterte unser Gruppenführer Sven die Bedienung und Möglichkeiten mit dem neu verbauten Tablet im LF 20. Neben den aktuellen Einsatzinformationen, Hydrantenplan und Objektdaten stehen noch weitere Apps zur Verfügung, wie z.B. das Aufrufen von Rettungskarten bei Verkehrsunfällen.

 

 

 

 

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3.
Am morgigen Sonnabend, 6. Februar wäre es wieder soweit gewesen. Die Mitglieder der Ortswehr Neuheikendorf hätten schon seit Tagen das bekannte Feuerwehrhaus in eine gemütliche Partylocation mit viel Strandsand, Dekoration, Ton- und Lichttechnik umgebaut. Mit Hilfe der Heizlüfter wäre das Gebäude schnell auf seine 30 Grad gekommen. Mit guter Musik vom DJ und den passenden gekühlten Getränken hätten wir für eine gute Partystimmung sorgen können.
Wir schwelgen immer noch in Erinnerung an die letzte Indoor Beach Party und freuen uns im nächsten Jahr auf eine Neuauflage.

 

 

 

(jb)