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Am Montag, 07.12.2020 fand eine Fahrzeugübergabe bei der Jugendfeuerwehr Heikendorf statt. Im kleinen Rahmen übergab der Förderverein der Jugendfeuerwehr Heikendorf e.V. das neue Mannschaftstransportfahrzeug als Geschenk an die Jugendfeuerwehr.

"Normalerweise erhalten ja die Einsatzabteilungen neue Fahrzeuge, aber heute steht der Nachwuchs an erster Stelle", freute sich Jugendfeuerwehrwart Nils Büchner. "Das neue, moderne Fahrzeug tritt die direkte Nachfolge von unserem seit dem Jahr 2001 gefahrenen Sprinter an", stellte Nils Büchner fest.
Mit neun Sitzplätzen, Gepäckraum und moderner Ausstattung steht das Fahrzeug hauptsächlich der Jugendfeuerwehr für Ausbildungsdienste, Freizeitfahrten und Veranstaltungen zur Verfügung.

Jan Benk, Vorsitzender des Förderverein erklärte: "Das Gebrauchtfahrzeug (Baujahr 2018) wurde schon im Frühjahr 2020 beschafft und sollte beim Festkommers im Mai zum 50-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr mit vielen Gästen übergeben werden. Diese Jubiläumsfeier musste aus bekannten Gründen leider ausfallen. Deswegen holen wir das heute in kleiner Runde nach und ich freue mich im Auftrag des Fördervereins der Jugendfeuerwehr das neue Fahrzeug als Geschenk zu übergeben."

Die Anschaffungskosten in Höhe von ca. 42.000 Euro hat der Förderverein vollständig aus der Vereinskasse bezahlt. "Durch unsere Veranstaltungen, wie der Heikendorfer Weihnachtsmarkt und die Simply The Best Party in der Mehrzweckhalle waren wir in der Lage die Kosten für dieses Fahrzeug über mehrere Jahre anzusparen. Nicht zu vergessen sind unsere Mitglieder, die den Förderverein durch ihren jährlichen Mitgliedsbeitrag unterstützen.", sagte Jan Benk.

Der Förderverein der Jugendfeuerwehr Heikendorf e.V. ist ein Zusammenschluß der Förderer und Freunde der Jugendfeuerwehr Heikendorf.
Unterstützung für die Jugendarbeit ist immer gerne gesehen. Mehr Infos auf foerderverein.jf-heikendorf.de

 

(jb)

HdS beleuchtet
 
Die Gemeindefeuerwehr Heikendorf wünscht allen seinen Mitgliedern, Förderern, Freunden und Unterstützern einen schönen 1. Advent.
 
Wir bedanken uns bei California Music Veranstaltungstechnik und Eventfür die Bereitstellung der Lichttechnik zur Beleuchtung des Haus der Sicherheit.
 
 
 
 
 
 
(jb)
Jugendfuerwehr Heikendorf in den 70ern
 
Vor 50 Jahren wurde unsere Jugendfeuerwehr gegründet. Die geplanten Feierlichkeiten konnten leider nicht wie geplant dieses Jahr stattfinden. Aber wir hoffen, dass wir das nächstes Jahr nachholen können.
 
Eine gute Sache hat es ja: Durch die abgesagten Veranstaltungen hatten wir die Zeit ca. 3800 Dias von 1970 bis 1999 zu sichten und zu digitalisieren. Dieses Foto zeigt die Jugendfeuerwehr vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus der Ortswehr Altheikendorf (heute Restaurant Amici) in den 70er Jahren.
 
Übrigens: Die Telefonnummer 241112 gibt es immer noch, aber der Notruf ist heutzutage die einheitliche Notrufnummer 112.
 
(jb)
TLF 16 25
 
Unser 32 Jahre alter "Tanker" hat einen Käufer gefunden. Im Zuge der Auktion hat Florian Krug den Zuschlag erhalten.
 
Ortswehrführer Karsten Wallath und der Bürgermeister Tade Peetz übergaben heute das Fahrzeug an den Fahrer Sebastian Amft, der das Fahrzeug im Auftrag des Käufers überführte.
 
Wir wünschen dem Fahrzeug noch viele weitere Jahre in guten Händen.
 
 
 
 
(jb)

Plakat angebracht

 

Freitag, der 13. steht bevor - der "Tag des Rauchmelders" ist an diesem Datum schon lange Tradition. Nun jährt sich das 20jährige Bestehen der bundesweiten Aufklärungsinitiative "Rauchmelder retten Leben".

Die kleinen Lebensretter sind inzwischen in fast allen Bundesländern Pflicht. Schon 2004 wurde in Schleswig-Holstein die Pflicht zum Einbau erlassen. In Berlin und Brandenburg läuft die Übergangsfrist der Gesetzgebung zum Jahresende aus. Lediglich in Sachsen gilt die Pflicht nur für Neu- und Umbauten.

Aber auch die gesetzlichen Vorgaben ändern nichts daran, dass weiter Aufklärungsbedarf besteht. Denn nach einer Studie der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes" (vfdb) sind nur die Hälfte der bundesdeutschen Haus-halte mit Rauchmeldern ausgestattet. Schlimmer noch: 27 Prozent der Befragten wussten nichts von einer gesetzlichen Regelung. Dabei ist die Wirksamkeit lange nachgewiesen: Starben in Deutschland in den 90er-Jahren noch rund 1000 Menschen jährlich an Rauchgasvergiftungen, sank die Zahl auf mittlerweile rund 600. Die Statistik der vfdb sieht für Schleswig-Holstein besser aus: Hier seien 87 Prozent der Eigenheimbesitzer der Einbaupflicht nachgekommen. Sicher auch ein Ergebnis der jahrelangen kontinuierlichen Aufklärungsarbeit der Feuerwehren im Lande bei allen sich bietenden Möglichkeiten.

Landesbrandmeister Frank Homrich appelliert an die verbliebenen 13 Prozent Eigenheimbesitzer, nun zügig Rauchwarnmelder anzuschaffen. "Die kleinen Geräte sind Lebensretter. Denn Brandrauch kann schon nach zwei Minuten tödlich sein. Man wacht von Brandrauch nicht auf - der Geruchssinn ist im Schlaf nicht aktiv."

Die Landesbauordnung beschreibt das Thema so: "In Wohnungen müssen Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben." Für die Anbringung in Mietwohnungen sind die Vermieter zuständig - für die Wartung der Mieter. Letzteres kann der Vermieter aber auch an einen Dienstleister abgeben und die Kosten auf die Miete umlegen.

Und wer sich jetzt unschlüssig ist, welchen Typ er installieren soll, kann sich im Fachhandel beraten lassen. Grundsätzlich müssen Rauchmelder mit den Qualitätszeichen "CE" und "Q" ausgestattet sein. Entscheiden kann man dann zwischen den gängigen foto-optischen Meldern, die sich auch untereinander vernetzen lassen und auch mit einer 10-Jahres-Batterie erhältlich sind oder man greift zu thermo-optischen Meldern, die nicht nur auf Rauchpartikel reagieren, sondern auch auf rasch ansteigende Temperaturen.

Quelle: Pressemitteilung LFV-SH

(jb)